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Sonntag, 29. April 2012

3KCBWDAY7 - crafting balance

Isn’t it amazing how fast time goes by? This is the last post of the third knit and crochet blog week. I hope you enjoyed it as much as I did. There were many interesting post and I found a bunch of interesting blogs I will follow. Anyway, the last subject is not sentimentality but crafting balance.
I definitely am a crocheter. I tried twice to knit, without success. My mum tried to teach me knitting but I was soon disappointed about the slow progress and stopped. A couple of years ago a dear friend tried, too but I failed with left chains. Might have been caused by the drink we enjoyed. If you are not a knitter but want to learn it; do it without Baileys; that might help.
The more blogs with knitting I read the more I think about giving it another try. I am really fascinated of lace knitting and would love to knit a lace scarf.
I am surprised how “addicted” to crochet I became. It started as fun but I learned a lot and am proud about the things I crocheted within less than a year. Sometimes on Sunday afternoon I think how nice it is that the next day is Monday and I will be sitting in the train enjoying my daily crochet hour.
I am looking forward to next year’s KCBW and am curious if I learned to knit until then.
It’s been an interesting week and I hope you enjoyed reading my posts. You’re most welcome to leave a comment.
Take care and read you soon!

Ist es nicht erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht? Dies ist der letze Beitrag der dritten Strick- und Häkel Blogwoche. Ich hoffe, ihr habt es genauso sehr genossen wie ich. Es gab viele interessante Beiträge und ich fand einige spannende Blogs, die ich weiterhin lesen werde. Wie dem auch sei, das letzte Thema ist nicht Sentimentalität, sondern Handarbeits-Balance.
Ich bin ganz bestimmt nur am Häkeln. Es gab zwei Versuche zu stricken, aber ohne Erfolg. Meine Mam versuchte es mir beizubringen, allerdings war ich schnell enttäuscht, wie langsam es voran ging und so ließ ich es wieder sein. Vor ein paar Jahren versuchte eine liebe Freundin erneut, mir stricken beizubringen, aber ich scheiterte an den linken Maschen. Das könnte am Getränk gelegen haben, das wir dabei genossen. Falls Du noch nicht stricken kannst, es aber lernen möchtest, ein Tipp: Versuche es ohne Baileys, das könnte helfen.
Je mehr Blogs mit Gestricktem ich folge, umso mehr denke ich darüber nach, einen dritten Versuch zu wagen. Ich finde Lacestricken wunderschön und würde gerne selbst einen Lace Schal stricken können.
Es überrascht mich, wie sehr Häkeln ein Lebensbestandteil geworden ist. Es fing als Spaß an, aber ich habe so viel gelernt und in noch nicht mal einem Jahr schon viel gehäkelt. Manchmal denke ich am Sonntagnachmittag daran, dass der folgende Tag Montag ist und ich dann wieder im Zug sitzen und meine tägliche Häkelstunde genießen werde.
Ich freue mich auf die Strick- und Häkelwoche im nächsten Jahr und bin gespannt, ob ich bis dahin Stricken gelernt habe.
Es war eine interessante Woche und ich hoffe, euch haben meine Beiträge gefallen. Ihr könnt gerne einen Kommentar hinterlassen.
Macht’s gut und hoffentlich lesen wir uns bald wieder!

Samstag, 28. April 2012

3KCBWDAY6 - improving your skillset

It’s not that long ago that I re-started crocheting. I very well remember the day I tried to crochet in rounds. It took me hours and about six tries until I got it. The pattern of toilet paper topper I wanted to crochet included relief stitches, oh my goodness! I think I didn’t get it right. But I managed to finish my piece.
the first toilet paper topper
After some TP toppers I wanted to try socks. I haven’t had the right hook size and was surprised that the basic chain was so short. I crocheted until it was long enough and went on with the pattern. Next came back and front relief stitches for the wrist band. I nearly despaired. It took a very long time and there were some wrong stitches included but in the end I finish the wrist band and started with the sock. I preferred dc but the pattern used sc for the rest. The hook was so small that the dc weren’t higher than sc. After some rounds I had the feeling that it would never come to an end and stopped thinking to crochet it again but with the right hook. It is still an unfinished project and you can see it in my video of the crochet hymn. When I took it out of the box for the photo session I thought about finishing it. The dc are tiny but also very accurate. It would be a shame not to finish it off.
still unfinished
I learned the hard way to crochet relief stitches but like them a lot. They look like knitted. I made up a pattern for a hat using only relief stitches. It is very cozy, depending on the yarn. The warmest needed 200 g of wool.
I read more and more blogs and the bloggers come from all over the world. I began to work with their patterns and have crocheted with patterns in German, English and Dutch. I really am proud of my language skills and am currently using more English patterns. One year ago these patterns scared me.
Another thing I am very proud of are the items I crocheted without a pattern like the funny pillow, the flower TP topper, the relief stitches hats and of course the motorbike tank cover.
But I think there is always place for improvement.
crocheted from a small picture, without a pattern



Es ist noch nicht lange her, dass ich wieder mit Häkeln angefangen habe. Ich erinnere mich noch sehr genau an den Tag, als ich versuchte, in Runden zu häkeln. Es dauerte Stunden und etwa sechs Versuche, bis ich es heraus hatte. Die Anleitung für den Klopapierhut, die ich benutzen wollte, verlangte in einer Runde Reliefstäbchen, ach Du meine Güte! Ich denke, ich habe sie nicht richtig hinbekommen, aber es gelang mir, den Hut zu vollenden. Nach ein paar Klohüten wollte ich Socken häkeln. Ich hatte nicht die richtige Nadel zur Hand und wunderte mich, dass die Luftmaschenschlange so kurz war. Ich häkelte weiter, bis die Kette lang genug war und folgte weiter der Anleitung. Als nächstes sollten vorne und hinten gestochene Reliefstäbchen für das Bündchen gehäkelt werden. Daran bin ich fast verzweifelt. Es dauerte sehr lange und ein paar falsche Stäbchen sind dabei, aber das Bündchen wurde fertig. Den nächsten Teil sollte man in festen Maschen häkeln, wobei mir Stäbchen lieber sind. Durch die kleinere Nadel sind meine Stäbchen aber nicht größer als feste Maschen mit der richtigen Nadel. Nach ein paar Runden hatte ich das Gefühl, niemals fertig zu werden und legte die Arbeit zur Seite. Ich dachte darüber nach, mit der richtigen Nadel neu anzufangen. Die Socke ist noch immer unvollendet und ihr könnt sie im Video zu meiner Häkel-Hymne sehen. Als ich sie für die Fotos aus der Box holte, war ich von den gleichmäßigen, filigranen Stäbchen fasziniert. Es wäre schade, wenn sie nicht vollendet würde. Meine ersten Versuche mit Reliefstäbchen waren hart, aber nun mag ich sie sehr. Sie sehen aus wie gestrickte Maschen und ich habe eine Anleitung für eine Mütze nur aus Reliefstäbchen entworfen. Sie ist sehr warm und abhängig vom Garn kann man bis zu 200 g verbrauchen.
Erst las ich wenig Blogs, mittlerweile sind es einige mehr aus der ganzen Welt. Dadurch begann ich, mit den Anleitungen anderer Blogger zu arbeiten und habe nun schon nach deutschen, englischen und niederländischen Vorlagen gearbeitet. Ich bin stolz darauf und arbeite zurzeit am meisten mit englischen Vorlagen. Ich habe den Eindruck, dass es da mehr Auswahl gibt.
Eine andere Sache, auf die ich sehr stolz bin, sind die Teile, für die ich keine Anleitung hatte. Zum Beispiel der Blumen-Klohut, das lustige Kissen und natürlich der Motorrad Tankschutz.
Aber ich denke auch, dass es stets Raum für Verbesserung gibt.

Donnerstag, 26. April 2012

3KCBWDAY4 - A Knitter or Crocheter For All Seasons?

Todays description:
As spring is in the air in the northern hemisphere and those in the southern hemisphere start setting their sights for the arrival of winter, a lot of crocheters and knitters find that their crafting changes along with their wardrobe. Have a look through your finished projects and explain the seasonality of your craft to your readers. Do you make warm woollens the whole year through in preparation for the colder months, or do you live somewhere that never feels the chill and so invest your time in beautiful homewares and delicate lace items. How does your local seasonal weather affect your craft?

I started to crochet in the summer and my first items were toilet paper hats.
Soon, I began to crochet beanies for myself and some friends. A scarf and mittens followed. I would say I was well prepared for the cold winter ;-) A bolero and two granny shrugs were finished in the winter and have been worn while it was cold.

Currently, I am busy finishing my cape and my “remaining skeins jacket”. Both are useful in the winter as well as on chilly summer nights. I would love to have my crochet dress ready in the summer but I haven’t even bought the wool.
It seems that I crochet small things like hats when I need them but also crochet bigger things to have them ready in the appropriate season.
I would love to crochet more for charity but want to finish my ongoing projects first. Take a look at the Poekie project. It is amazing how much energy this woman puts into the project while she takes care of her sick kid. As soon as my cape is finished I will start crocheting for Poekie, independent of all seasons.

Ich begann im Sommer zu häkeln und meine ersten Objekte waren Toilettenpapierhüte. Bald darauf entstanden Beanie-Mützen für mich und Freunde. Dazu kamen noch ein Schal und Pulswärmer. Im Herbst war ich gut vorbereitet für den anstehenden Winter. Ein Bolero und zwei Granny Shrugs sprangen mir ebenfalls von der Nadel und konnten im Winter getragen werden.
Zurzeit bin ich damit beschäftigt, mein Cape und die Reste-Jacke zum Ende zu bringen. Beide sind im Winter, aber auch an kühlen Sommerabenden nützlich. Ich würde gerne das Häkelkleid im Sommer fertig haben, aber bis jetzt habe ich noch nicht mal die Wolle gekauft.
Ich habe den Eindruck, dass ich kleine Dinge wie Mützen dann häkele, wenn man sie gebrauchen kann und größere Projekte so plane, dass sie dann fertig werden, wenn sie anschließend auch genutzt werden können.
Ich würde gerne mehr für wohltätige Zwecke häkeln. Schaut euch mal das Poekie-Projekt an. Ich finde es bewundernswert, wie viel Energie die Initiatorin für das projekt aufbringt, obwohl sie sich auch noch um ein krankes Kind kümmern muss. Sobald mein Cape fertig ist, werde ich für dieses Projekt zur Nadel greifen, unabhängig von den Jahreszeiten.

Mittwoch, 25. April 2012

3KCBWDAY3 - My crochet hero / mein Häkel-Held

Today is already the third day of knit and crochet blog week. This day is about your handcrafting idol. It might be anyone. Designer, relative, friend, etc.
My post is a very personal one. Unfortunately, I haven't had the chance to digitalize a picture of my crochet hero but I hope you will enjoy my post without a picture, too. 

There is only one person who can be my crochet hero – my grandma.
I often watched her crocheting e.g. clothes for my dolls and some day I asked her to teach me how to crochet. I learned all the basics but unfortunately never crocheted something “real” like a skirt for my dolls with her.
I’ve never forgot the basics although I hardly used my knowledge during the past few years. I just didn’t know what to crochet.
One year ago at the funny garden party where I was told that someone followed a car because of the crocheted toilet paper hat (made by Gran) I refreshed my knowledge and started to crochet “real” things. I had to learn a lot like crochet in circles but the basics I have learned from my Gran helped me to understand the patterns.
I don't know where this "crochet journey" will take me to but it always brings back the memories of the wonderful time I had with my grandparents. One legendary sentence of me as a little kid was "Grandma, get your sewing machine ready, it's going to be cosy".
I am sure that she is sitting on her cloud looking down on me laughing and proudly smiling about the (sometimes crazy) things I have crocheted within the past ten months. 

This post is dedicated to my beloved and wonderful Grandma.
Thank you for everything you taught me!


Heute ist bereits der dritte Tag der Strick- und Häkelblogwoche. An diesem Tag geht es um ein Handarbeitsvorbild. Das kann jeder sein. Ein Designer, Verwandte, Freunde, etc.
mein Beitrag ist sehr persönlich. Leider habe ich es nicht geschafft, ein Foto meines "Häkelheldes" zu digitalisieren, aber ich hoffe, dass euch mein  Beitrag auch ohne Foto gefallen wird.

Es gibt nur eine Person, die mein Häkelheld sein kann – meine Oma.
Ich habe ihr oft zugesehen, wenn sie häkelte, zum Beispiel Kleider für meine Puppen. Irgendwann bat ich sie, mir auch das Häkeln beizubringen. Ich lernte alle Grundmaschen, aber leider habe ich mit ihr nie etwas „Richtiges“ gehäkelt, wie etwa einen Rock für meine Puppe.
Die Grundlagen habe ich nie vergessen, obwohl ich die Kenntnisse in den letzen Jahren kaum angewendet habe. Ich wusste einfach nicht, was ich hätte häkeln sollen.
Vor einem Jahr, während der lustigen Gartenfeier, auf der mir erzählt wurde, dass jemand einem Auto hinterher rannte und das nur wegen dem Klorollenhut (gefertigt von meiner Oma) auf der Hutablage, beschloss ich, meine Häkelkenntnisse wieder aufzufrischen. Ich begann, „richtige“ Dinge zu häkeln. Es gab viel, das ich lernen musste, wie häkeln in Runden, aber die von meiner Oma erlernten Grundkenntnisse halfen mir, die Anleitungen zu verstehen.
Ich weiß nicht, wo mich meine "Häkelreise" noch hinführen wird, aber sie bringt immer wieder die Erinnerungen and die wundervolle Zeit zurück, die ich mit meinen Großeltern hatte. Ein legendärer Satz von mir als Kleinkind war "Omi, hol die Nähmaschine raus, wir machen es uns jetzt gemütlich!".
Ich bin mir sicher, dass sie lachend auf ihrer Wolke sitzt und stolz lächelnd auf mich und die (manchmal verrückten) Sachen, die ich in den letzen Monaten gehäkelt habe, herabsieht.

Dieser Beitrag ist für meine geliebte und wundervolle Oma bestimmt.
Ich danke Dir für alles, was Du mir beigebracht hast!

Dienstag, 24. April 2012

3KCBWDAY2 Photography Challenge Day


Welcome to the second day of Knit and Crochet Blog Week!

Here is the description for today:

Photography Challenge Day!
Today challenges you to be creative with your photography, and get yourself in with the chance to win
the photography prize. Taking interesting photographs in this instance isn't about flashy cameras or a great deal of technical know-how, it's about setting up a story or scene in a photograph and capturing something imaginative. Your photograph(s) should feature something related to your craft, so that might be either a knitted or crocheted item, yarn, or one of your craft tools. One example of setting a scene would be to photograph a girl in a knitted red cape walking through the woodlands with a basket of goodies, as in the Red Riding Hood tale, or you might photograph a knitted gnome hiding among the flowers in your garden. Photo editing is permitted for competition photos. Here are a few examples of my own photographs to illustrate an imaginative use of photography, but you can do much better than these...
hooked to crochet

hooked to crochet, original shape
If you like the picture you can nominate it here for the photography challenge price, thanks!
Wenn euch mein Foto gefällt, könnt ihr es hier für den Fotografie-Preis nomminieren, danke!


 
Willkommen zum zweiten Tag der Strick- und Häkel-Blog-Woche!

Tag der fotographischen Herausforderung
Es geht darum, eine Geschichte um etwas herum zu konstruieren, dass mit der eigenen Handarbeit zu tun hat. Beispielsweise ein Mädchen mit einem roten Cape und einem Korb voll gehäkelter Kleinigkeiten im Wald oder eine handgemachte Blume im eigenen Blumenbeet.

If you want to see the others’ pictures click here.
Wenn ihr die Fotos der anderen sehen wollt, hier anklicken.

Montag, 23. April 2012

3KCBWDAY1 - color lovers/ Farbenliebhaber

Finally, the first day of knit and crochet blog week arrived. This is the first of seven posts.
You will find one every day about a given subject. Just klick on the button on the left for more information. If you're interested about the posts of other participants, just copy the code in the headline in Goolge and you will find them.

Sometimes, when I am shopping wool it is the color of a skein I fall in love with. At that point I don’t know what to make of it but have to buy it. I try to control myself not to buy too many skeins just because of their beauty but it happens. When I’m shopping to get wool for a new project I mostly know exactly how it should look like. My beanies had to match my wardrobe. I have one in brown shades matching my brown jacket and one containing black to go with my black jacket.
If I like the color used in a pattern I might stick to it but thinking of my “remaining skeins jacket” I have totally changed the color and kind of wool.
I am “a hippie at heart” and some things can’t be colorful enough, like summer dresses, shoes, purses or cardigans. One project I have in mind is a cream colored crocheted dress with nacre buttons and a multicolored flower belt.
color samples/ Farbbeispiele

Endlich ist es so weit, der erste Tag der Strick- und Häkelwoche ist da. Dies ist der erste von sieben Beiträgen. Ihr werdet hier jeden Tag einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema finden. Ausführlichere Informationen bekommt ihr, wenn ihr links auf das Bild klickt. Wenn ihr wissen wollt, was die anderen Teilnehmer heute geschrieben haben, einfach den Kode aus der Überschrift in Google kopieren und alle Beiträge werden aufgelistet.

Manchmal, wenn ich Wolle kaufe, ist es die Farbe eines Knäuels, in die ich mich verliebe. An diesem Punkt weiß ich noch nicht, was mal daraus werden soll, aber ich muss sie einfach kaufen. Ich versuche, mich selbst zu kontrollieren und nicht zu oft nur wegen der schönen Farben Wolle zu kaufen, aber das passiert ab und zu. Wenn ich für ein neues Projekt Wolle suche, weiß ich meistens schon ganz genau, wie die Wolle aussehen muss. Meine Mützen mussten zu meiner Garderobe passen. Eine in Brauntönen, passend zu meiner braunen Jacke und die andere musste Schwarz enthalten, damit sie zu meiner schwarzen Jacke passt.
Wenn mir die Farbe, die in einer Anleitung benutzt wurde, gefällt, kann es durchaus sein, dass ich dabei bleibe. Aber wenn ich an meine „Reste-Jacke“ denke, habe ich die Farbe und Wollart völlig verändert.
Ich bin „im Herzen ein Hippie“ und manches kann einfach nicht bunt genug sein, wie Sommerkleider, Handtaschen, Schuhe oder Strickjacken. Ein Projekt, das mir noch durch den Kopf geht, ist ein cremefarbenes Häkelkleid mit Perlmuttknöpfen und einem bunten Blumengürtel.

Freitag, 20. April 2012

Gehäkeltes für ein Motorrad, Teil 3. Die Tankschutzhaube ist fertig!

Im Laufe der Wochen, die ich mit dem Häkeln des Tankschutzes beschäftigt war, ergab sich ein Konzept für das Prachtstück. Es ist für eine Maschine der Marke "Yamaha" gefertigt worden und der Markenname sollte unbedingt erwähnt werden. Allerdings wurde gewünscht, die Buchstaben zu verdrehen, z.B. "Yahama" statt "Yamaha". Wenn der Bezug schon in Quietschpink gefertigt wird, kann man auch gleich beim Thema bleiben. So wurde aus "Yamaha" "Yahmama". Und was gehört zu einer echten Mama? Klar, ein Geborgenheit vermittelnder Busen. Somit war klar, was als Verzierung auf den Tankdeckel muss...
Ich spanne euch nicht länger auf die Folter, hier sind die Bilder des fertigen Tankschutzes.
Der fertige Tankschutz, Modell "Mama"
 Die Freude des neuen Besitzers möchte ich euch nicht vorenthalten, seht selbst:
Der stolze Besitzer

Das breite Grinsen des Besitzers
Die Idee, eine Tankschutzhaube zu häkeln, resultierte aus Scherzen über Besitzer einer hochpreisigen, maßgefertigten Tankschutzehaube der Firma Bagster. Diese Teile werden benutzt, damit im Lack keine Mikrorisse entstehen, wenn man mit Tankrucksack fährt. Das sollte mit dem gehäkelten Tankschutz ein bisschen lächerlich gemacht werden.
Ich bin mir sicher, dass dies gelingen wird.

Dienstag, 17. April 2012

Gehäkeltes für ein Motorrad, Teil 2

Mit scheinbar allen nötigen Maßen ausgerüstet machte ich mir Gedanken, wie ich mit der Tankhaube beginnen könnte. Falls sich jemand über die Farbgestaltung wundert, Absicht und bestellt. Es soll schließlich ein Spaß sein. Quietschpink war gewünscht.
 Es war klar, dass der Tankdeckel frei bleiben sollte, damit der Bezug beim Tanken nicht abgenommen werden muss. Das Oberteil entstand daher zuerst. Eine Luftmaschenkette und anschließend ein paar Runden Stäbchen. Damit der hintere Teil besser dazu passt, wurde der Kreis quadratisch. Als nächstes arbeitete ich den hinteren Teil vom Tank zur Sitzbank, mit kleiner Stickerei. Den vorderen Seitenbereich hatte ich bereits angefangen, aber ich war mir nicht sicher, ob mein Entwurf passen würde. Dann war es Zeit für die erste "Anprobe", denn es fehlten doch noch ein paar Angaben.
Bei der ersten Anprobe
Mit weiteren Maßen und mehr Detailfotos machte ich mich wieder an die Arbeit. Es war erheblich einfacher, die fehlenden Teile zu häkeln, nachdem ich gehäkelte Stücke am Tank probelegen konnte. Reihen und Maschen zählen ist manchmal anschaulicher als eine Angabe in Zentimetern.
Vor dem Zusammennähen musste natürlich alles angepasst werden, eine weitere Anprobe stand an. Mit Reihgarn und Stecknadeln ausgestattet wurde das arme Beispielmotorrad in Quietschrosa gehüllt. Dabei zeigte sich, wo noch kleinere Lücken waren, die geschlossen werden mussten. Immerhin, allmählich kam ein Ende in Sicht, es war schon Anfang März. Durch Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke blieb die Arbeit auch mal für ein paar Wochen liegen, wodurch sich die Fertigstellung ein wenig verzögert hatte.
Die grob zusammengefügten Einzelteile der Tankschutzhaube
Teil 3, das Finale, gibt es am Freitag oder Samstag.

Sonntag, 15. April 2012

Gehäkeltes für ein Motorrad, Teil 1

In ein paar vorangegangenen Beiträgen erwähnte ich, dass ich damit beschäftigt war, einen Tankbezug für ein Motorrad zu häkeln. Es war ein langer Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt, aber es hat sich gelohnt.
Ich könnte jetzt einfach ein Bild des fertigen Objekts hier einstellen und zeigen, aber die Arbeit selbst zog sich in die Länge und so werde ich den Prozess in mehreren Beiträgen zeigen.
Angefangen hatte alles mit dem zweiten Klohut. Ein Motorradfahrer sah ihn auf der Geburtstagsfeier und fragte mich, ob ich auch etwas für ein Motorrad häkeln würde. Passenderweise stand eine baugleiche Maschine dort in der Garage, sodass er mir zeigen und erklären konnte, was er sich vorstellte. Ich war mir nicht darüber im Klaren, wie viel Arbeit es werden würde, dafür gefiel mir die Herausforderung, etwas ohne vorhandene Anleitung zu häkeln. Kurz um, ich sagte zu.

Corpus delicti, der zu verkleidende Tank
Teil 2 folgt demnächst...

Samstag, 7. April 2012

Meine Reste-Jacke, der Anfang

Es war eigentlich klar, dass ich nicht widerstehen könnte. Am Abend packte mich die Neugier und so entstand immer mal wieder eine Runde meiner Reste-Jacke. Bis zu den Armschlitzen werde ich mit jedem Knäuel je eine Runde gearbeitet haben, sodass ich dann die Ärmel arbeiten kann, damit genug Wolle für sie übrig bleibt. Wenn die Ärmel fertig sind, werde ich mit den Wollresten die Jacke fertigstellen.
der aktuelle Stand meiner Jacke

Mittwoch, 4. April 2012

Meine Reste-Jacke

Beim Stöbern habe ich die Anleitung für diese Jacke gefunden.
Ich finde sie sehr schön, aber in nur einer Farbe ist sie mir zu langweilig. So entstand die Idee, diese Jacke aus verschiedenen Knäulen zu arbeiten. Bedingung: Die Knäuel müssen Restposten und reduziert sein.
Wann immer ich in den letzten Wochen in einem Wollgeschäft war, stöberte ich durch die Körbe mit den reduzierten Garnen. Was gefiel, durfte mit. Die Lauflänge hat mich dabei nicht so sehr interessiert.
Vor einer Woche war in einem Wollgeschäft der halbjährliche Garagenverkauf. Das furchtbar frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Fünf Knäuel hatte ich schon gekauft, 11 fehlten noch. Da einige eine geringere Lauflänge haben, sind es nun 17 Knäuel, wobei eines nicht 50 g, sondern 150 g wiegt, das sollte reichen. Drei Knäuel gefiel mir so gut, dass ich sie kaufte, obwohl sie nicht reduziert waren, die anderen kosteten 1,50 bis 2,50 Euro. Abends sortierte ich gleich die Farben so, wie sie später verarbeitet werden sollen.
Die Wolle für meine Reste-Jacke. Den Anfang macht Beige.

Sonntag, 1. April 2012

Mal wieder was für mich

Den Motorradbezug habe ich fast fertig und in den nächsten Tagen wird er den Besitzer wechseln. Auf dem Weg zur Arbeit habe ich mittlerweile einen Chauffeur und jeden Tag etwa eine Stunde Zeit. Daher habe ich mit einem neuen Projekt begonnen, mal wieder etwas für mich.
Schon lange war ich auf der Suche nach einer Anleitung für ein Cape und bei Annie's Attic habe ich sie dann gefunden. Im Herbst hatte ich zwei Pakete Mohair-Wolle im Ausverkauf ergattert (zusammen nur 8 Euro, insgesamt 600 g). Bei meinem ersten Versuch benutzte ich nur einen Faden, aber nach 5 Runden war klar, dass ich mit nur einem Faden Kinderkleidung häkeln würde. Also einen neuen Ansatz mit zwei Fäden und dickerer Häkelnadel gewagt. Etwas mehr als Die Hälfte müsste ich geschafft haben und bisher gefällt mir das Ergebnis sehr gut. Wenn das Cape rechtzeitig fertig wird, könnte es während der diesjährigen Strick- und Häkelwoche präsentiert werden.
Der Fehlversuch und das richtige Cape

Mittwoch, 14. März 2012

Kleine Häkeleien zwischendurch

Es sind schon einige Wochen, in denen ich hauptsächlich mit dem Großprojekt für ein Motorrad beschäftigt bin. Nur an einem Teil arbeiten, liegt mir nicht, daher gibt es zwischendurch auch mal kleinere Projekte, die für ein wenig Abwechslung sorgen. So entstand an einem Abend ein Haarnetz mit eingehäkeltem Haargummi.
gehäkeltes Haarnetz mit Haargummi

Sonntag, 11. März 2012

Noch ein Granny Shrug

Mein Granny Shrug fand auch bei anderen Gefallen und so wurden mir Mitte Januar 5 Knäuel Wolle übergeben mit der Mitte, sie zu einem Granny Shrug zu verarbeiten. Mitte Februar war ich fertig, genau richtig während der eisigen Kälte.
Anscheinend habe ich die Quadrate etwas fester gearbeitet, denn es blieb mehr Wolle übrig. Das zweite Jäckchen ist etwas kürzer als meines, aber ich vermute, dass meines einfach schon ein wenig ausgeleiert ist. Immerhin sind es knapp 500 gr, die man auf der Schulter trägt (und die herrlich warm halten).
Granny Shrug 2, in Rottönen

Montag, 13. Februar 2012

Back to the roots - ein cooler/ kuhler Klohut

Bereits im Sommer lag mir der Auftrag für einen Klohut vor. Mehr war es nicht, denn bezüglich Farbe oder Gestaltung wurden keinerlei Angaben gemacht. Einersteis schön, weil ich völlige Freiheit bei der Gestaltung hatte, andererseits auch schwierig, das Richtige zu finden.
Die Anfrage kam von einem Kuh-Fan, also musste das thematisch aufgegriffen werden. Erst dachte ich an einen schwarz-weißen Klohut, aber das war mir dann doch zu einfach. Also suchte ich nach einer Anleitung für eine Kuh, die auf einen Klohut passt, gar nicht so leicht. Im Amigurumiforum habe ich schließlich die Anleitung für "Kuh Rosi" gefunden. Eine Freundin gab mir den Tipp, den Klohut komplett in grün zu arbeiten und dafür Blümchen anzunähen, als Ersatzwiese für die Kuh. Liebe Häkelfreundin, vielen Dank für Deine Hilfe bei der Gestaltung und Wollauswahl, das Ergebnis ist hinreißend. Letztes Wochenende ist der Klohut in seinem neuen Zuhause eingezogen und ich muss gestehen, dass es mir schwer fiel, ihn herzugeben. Seht selbst, ich finde ihn sehr gelungen und kann ihn mir ohne Kuh auch sehr gut in einem Oldtimer vorstellen.
Klohut 6, Blumenwiese mit Kuh

Montag, 6. Februar 2012

Eine etwas andere Spardose

Mein Auto zeigt mittlerweile deutliche Verschleißerscheinungen und verbrachte den Dezember in der Werkstatt. Die Endabrechnung viel aber zu meinen Gunsten aus. Dafür wollte ich mich mit einem kleinen Trinkgeld bedanken, aber einfach so einen Geldschein in die Hand drücken finde ich stillos.
Mir viel auf, dass im Büro keine Kaffeekasse stand. Dafür gab es eine Vitrine mit Automodellen. Was lag näher, als den Häkelbus der "Initiative Handarbeit" zu einer Kaffeekasse umzufunktionieren?
Der Bus selbst gefällt mir gut, aber ich häkele lieber Stäbchen statt feste Maschen. Die vielen Einzelteile in der Originalanleitung fand ich auch nicht so toll, denn am Ende muss alles zusammengenäht werden. Meine Spardose entstand aus Stäbchen und die Seitenteile, Dach und Boden habe ich an einem Stück gehäkelt. Scheinwerfer und Reifen habe ich aus Knöpfen angenäht, nicht gehäkelt.
Eigentlich wollte ich im Dach eine Lücke für den Geldeinwurf lassen, aber nachdem ich mit diesem Stück fertig war, fiel mir auf, dass ich den Schlitz vergessen hatte. Dafür ließ ich zwischen Front und Dach eine Lücke. Dort habe ich auch ein Schild befestigt, damit sofort ersichtlich ist, worum es sich handelt. Die Rückseite ist nur oben mit dem Dach verbunden, um sie öffnen zu können. Schließlich muss man irgendwie an das Geld herankommen. Natürlich kann man die Spardose nicht ausstopfen. ich fand einen Karteikasten, der die perfekten Maße hat. Vorne habe ich einen Teil für die Windschutzscheibe abgeschrägt und etwas Filz für die Schnauze an den Kasten geklebt. Damit die Schublade bis vorne heranragt, habe ich hinten ebenfalls Filz an die Schublade geklebt. Dadurch ist alles fest gespannt. Die Klappe wird unten durch eine Schlaufe an einem Knopf befestigt, sieht wie eine Anhängerkupplung aus. Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden und hoffe, dass sie in der Werkstatt ihren Zweck erfüllen wird. Hier ein paar Eindrücke der Spardose/Kaffeekasse:
ein gehäkelter Bus als Spardose

Samstag, 4. Februar 2012

Für die Kälte gerüstet, eine extradicke Mütze

Eine Kollegin zeigte mir kürzlich einen Schal, der nicht gerade günstig war. Sie hätte auch gerne eine passende Mütze dazu gekauft, aber diese war ihr zu teuer. Der Schal ist aus einem dicken Garn mit großen Maschen gestrickt. In einem Wollgeschäft fand ich Wolle, die in der Hauptfarbe gemustert ist. Auf dem Bild sieht man es leider nicht so gut, aber die Farben der Mütze passen perfekt zu den Grün-/Petroltönen des Schals. Das Garn habe ich mit einer 12er Nadel verarbeitet und insgesamt 200 Gramm verbraucht. Die Mütze ist sehr dick und hält wunderbar warm.
Mütze 11 und der Schal

Freitag, 3. Februar 2012

Passend zum Wetter - Mütze und Loop

Mütze 10 war ein Weihnachtsgeschenk und entstand aus der Restwolle des Loop-Schals. Beide sind nur aus Reliefstäbchen gehäkelt. Ein kleiner Wollrest ist übrig, daraus werde ich noch eine Ansteckblüte häkeln. Zu diesem Set gehört auch ein Bolero, aber ich habe leider vor der Auslieferung vergessen, ein Foto davon zu machen. Daher sind auf dem Bild nur die Mütze und der Loop zu sehen. Genau richtig für die Kälte.
Mütze 10 und der Loop-Schal

Dienstag, 10. Januar 2012

Ein letzter Blick zurück

Obwohl ich erst im Sommer anfing zu häkeln, sind im vergangenen Jahr einige Werke entstanden. Manche davon stehen kurz vor der Fertigstellung. Das habe ich nun doch für einen kurzen Rückblick zum Anlass genommen.




Ich bin gespannt, was in diesem Jahr alles "von der Nadel springen" wird.

Montag, 9. Januar 2012

Etwas Kleines für die Kleinen

Vor Weihnachten hatte ich etwas mehr Zeit zum Häkeln und habe sie auch ausgiebig genutzt. Unter anderem sind dabei diese Babyschühchen entstanden. Unschwer zu erkennen, dass sie für ein kleines Mädchen sind. Ich hoffe, dass sie Mutter und Kind gefallen werden.
Babyschuhe mit Häkelblüte